Herzlich Willkommen!

Ev. ref. Kirchengemeinde Münden

Coronaurlaub

 
Der Pessimist glaubt, was er fürchtet, der Optimist glaubt, was er hofft.
 
Das könnte ein biblischer Satz sein, denn für mich ist das eine der Erkenntnisse der guten Nachricht.
Und: Optimisten leben gesünder. Lars Bücker und Ernst-Ulrich Göttges haben das mal ausprobiert.
 
Mit welchem Ergebnis sehen Sie hier...
 
 
 

Willkommen in 2021

Der Unterschied zu 2020 ist, dass wir jetzt gleich von Anfang an wissen, dass es noch mal schwierig wird. Wir sind noch mitten im Geschehen und ein Ende ist nur schwer abzusehen. Immerhin gibt es Hoffnungsstreifen am Horizont, aber bis dahin heißt es: durchhalten. Das betrifft fast alle Lebensbereiche und die Einschränkungen werfen uns wieder sehr auf uns zurück. Damit klar zu kommen ist immer noch nicht einfach. Gerade die Einsamkeit und die Isolation älterer Menschen ist ein großes gesellschaftliches Problem. Dafür haben wir keine wirklichen Lösungen gefunden. Außer, dass dort zuerst geimpft wird. Langsam zwar, aber sicher und das daraus wieder mehr Öffnung entstehen kann, ist meine größte Hoffnung für den Anfang dieses Jahres.

Auch wir als Kirchengemeinde haben uns entschlossen, das Zusammenkommen von Menschen zu minimieren und bieten Gottesdienste im Januar nicht "live" an. Am 24. Januar war unsere Neujahrsbegegnung geplant, immer eine schöner Anfang des Jahres mit Rückblick aus Ausblick. Rückblickend gäbe es mehr zu sagen als vorausschauend, denn da wissen wir noch nicht wirklich, was wann wieder möglich ist. Wir bleiben aber weiter "online" aktiv und zur Neujahrsbegegnung sehen wir uns dann eben hier.

Die Jahreslosung 2021 hat uns schon mal das Programm genannt, unter dem unser Denken, Handeln und Planen stehen wird:

Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist (Lukas 6,36)

Barmherzigkeit kennen wir schon als Wort kaum noch. Und als Haltung?

Barmherzigkeit hat immer etwas mit Nähe zu tun, sich zuwenden, auch praktisch und sich eines Menschen anzunehmen. Wir haben im vergangenen Jahr gemerkt, wie viele Menschen es gibt, die sehr darunter leiden, dass wir Distanz halten und einander eben nicht mehr so leicht annehmen. Wie wichtig und letztlich unerlässlich es auch in einer Pandemie ist. Wie sonst soll man Menschen pflegen, wie sonst soll man Obdachlose wärmen, sie sonst soll man seinen Kindern Liebe zeigen und schenken. Wenn wir also etwas lernen müssen in diesem Jahr - und darauf macht uns die Jahreslosung aufmerksam - dann ist es die Frage, wie wir einander nahe bleiben, Nähe zeigen, unser Herz öffnen, wenn weiter Abstand das Gebot der Stunde ist. Zunächst ist das eine innere Einstellung. Barmherzigkeit ist eine Kraft, sich dem anderen zuzuwenden. UND das geht auf viele Weisen: Trösten, beraten, verzeihen, Geduld, Gebet, reden. Und es gilt dem Nächsten ebenso, wie mir selber. Barmherzig mit sich und anderen. Das wünsche ich uns als "Lernerfolg" aus dem vergangenen Jahr und dass es uns wieder näher bringt, wo immer wir uns entfernt haben.

Ihnen allen ein barmherziges Jahr, das es zu uns sein möge, das wir zu anderen sein können und das wir zu uns selber sind. Willkommen in 2021

Bleiben Sie wohlbehalten, bleiben Sie bewahrt!

Herzlichst

Ihre Ev.-reformierte Kirchengemeinde, Pastor Ernst-Ulrich Göttges

 

Ev.-ref. Kirchengemeinde Hann. Münden
Burgstr. 8
34346 Hann. Münden
Tel. 05541/4443

 

Unser Büro ist
Montags von 09.00-12.00 Uhr und
Donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

 

Wir bitten Sie im Moment um eine vorherige Terminabsprache

Wilhelmstraße 21, 34346 Hann. Münden, Telefon: 0 55 41 / 44 43

Bleiben Sie wohlbehalten und danke für Ihr Verständnis.

 

Schön wär's

 

Man kann ja heutzutage alles im Netz bestellen. Und so einen Dienstleister könnten wir alle in diesen Tagen gebrauchen. Ganz so einfach, wie ein PKW Ersatzteil aber lässt sich Trost nicht bestellen und auch nicht herstellen. Wir haben ihn sonst in den Gottesdiensten am Sonntag  gefunden: in der Gemeinschaft, im Gebet, im Wort und im Singen. All das ist im Moment nur sehr eingeschränkt möglich. Und manchem kommt das trostlos vor. Wir versuchen dagegen zu halten. Mit kleinen Clips, die zu Ihnen nach Hause kommen ("Da kommt der Pastor zu uns ins Haus...").  Mit einer Gottesdienstliturige zum Gebet auch zuhause am heimischen Fenster. Und mit der festen und konkreten Gewissheit: wir sind so im Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit mit einander verbunden als Gemeinde. Mir gibt das Kraft, die Traurigkeit über ausgefallene Gottesdienste zu überbrücken. Nehmen Sie sich etwas Zeit und schauen Sie in das Angebot. Rufen Sie an, wenn Sie das Gespräch suchen und zünden Sie eine Kerze im Fenster an, dass die Welt es sehen kann. Diesen Trost schenke uns Gott.

Ihnen Zuversicht, Mut und Segen in diesen Tagen des stillen Jahresbeginns, das wohl auch zum Coronajahr werden wird. Mögen uns die Erfahrungen des vergangenen Jahres Mut geben, dass wir auszuhalten in der Lage sind, bis bessere Zeiten dann wirklich kommen. Mit Gottes Hilfe.

Mit allen guten Wünschen

Ihr Ernst-Ulrich Göttges

 

Psalm 23 - Der Herr ist mein Hirte!

Gott ist nicht weg, er geht mit Dir, mit uns durch diese Zeit, durch alles Leid, auch durch den Tod. Das ist die Botschaft von Ostern 2020 und das war schon immer die Botschaft des wohl bekanntesten Psalms. Ps 23: „Und wanderte ich schon durchs finstere Tal, so fürchte ich kein Unglück…“

Wandern wir mit diesem Trost aus Psalm 23 durch diese Zeit, durch unsere schöne Landschaft…spazieren gehen ist ja erlaubt - und ist gesund! Im Sommer wie im kommenden Herbst!!

Aktuelles

Die Zeichen der Gottesdienst-Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg....

Wenn man sonntag nicht in die Kirche kann, betet man halt zuhause. Hier eine Einladung mit Anleitung dazu...